Zubehör in der Mikroskopie


Dunkelfeldkondensor:

Bei Dunkelfeldbeobachtungen wird das Licht statt von unten, seitlich auf das Präparat geleitet. Das Dunkelfeldbild mit schwarzem Hintergrund zeigt die räumlichen Strukturen von fast transparenten Objekten deutlich besser und kontrastreicher als im Hellfeld. Für Beobachtungen ab 1000x mit Öl-Objektiven gibt es spezielle DF-Öl Kondensoren. Diese sind optisch für hohe Vergrößerungen bei guter Bildschärfe nötig. Bitte beachten Sie, dass Dunkelfeldbeobachtung nicht mit allen Mikroskoptypen möglich ist.

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Fachbücher
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Fachbücher dienen zur Information und als Hilfe beim Einstieg in die Welt der Mikroskopie. Für Einsteiger bieten sich die Bücher „1x1 der Mikroskopie“, „Mikroskopieren: entdecken, staunen, wissen“ und „Mikroskopieren ganz einfach“, an.

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Fertigpräparat
e:
Hauchdünne Präparate werden gefärbt, auf einem Objektträger aufgetragen und luftdicht verschlossen. Über 200 Fertigpräparate mit verschiedensten Themen werden im Handel angeboten. Pflanzen, Tiere, Zellen, der menschliche Körper, u.v.m.

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Handzylinder
Mikrotom:
Das Handzylinder Mikrotom wird dazu verwendet um Dünnschnitte einer Probe von Pflanzen und Tierpräparaten zu schneiden.
Es ist vorteilhaft wenn Sie das Material, das geschnitten wird, extra unterstützen. Das Material kann zwischen einen Korken oder einer Karotte gezwängt werden. Dies ermöglicht leichter glatte Schnitte zu erstellen. Das zu schneidende Material kann auch mit einer Klammer gehalten werden.
Für sehr und sehr weiches Material gibt es Methoden um es einfacher zu schneiden:
- Hartes Material wird in einer Mischung aus Wassers und Glycerin gekocht.
- Weiche Probestücke werden durch das Einsetzen in Spiritus nach einigen Tagen verhärtet

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Kameraadapter:
Mit einer professionellen Adapterlösung lässt sich  fast jede Spiegelreflexkamera an dafür geeignete Mikroskope anschließen. Viele Modelle erlauben auch den Anschluss von kompakten Digitalkameras. Dazu werden aber entsprechende Zwischenringe so genannte Kameraadapter benötig

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Objektträger
& Deckgläser:
Objektträger
sind max. 1mm dicke, rechteckige (etwa 75x25mm) Glasplatten auf denen verschiedene Präparate aufgetragen werden können. Es gibt Objektträger mit einem Beschriftungsfeld und Objektträger mit einer kleiner polierten runden Vertiefung zur Aufnahmen von Flüssigkeiten z.B. Blutabstrich. Ebenso gibt es Objektträger mit einer Mikrometerteilung. Es befindet sich im Zentrum eine Messskala mit 1mm Länge und einer Teilung von 0,01mm. Damit lassen sich kleinste Objekte direkt unter dem Mikroskop auch bei wechselnder Vergrößerung vermessen.

Die Objektträger dienen als Unterlage, mit Deckgläsern kann man Präparate abdichten. Deckgläser haben die Größe von 18x18mm bis 24x24mm. Sie sind mit einer Stärke von 0,13 bis 0,17 mm hauchdünn und sehr zerbrechlich. Daher sind Deckgläser nur mit einer Pinzette oder sehr vorsichtig zwischen Daumen und Zeigefinder anzufassen. Für Kinder unter 10 Jahren sind Deckgläser eher nicht geeignet, da diese leicht zerbrechen können.

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Okulare
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Die Aufgabe des Okulars ist es, das vom Objektiv erzeugte Bild zu vergrößern und kleinere Bildfehler zu korrigieren. Okulare haben gewöhnlich Vergrößerungen von 5 – 20x, die auf dem Okular angegeben werden. Die Vergrößerung des Mikroskops erhält man durch Multiplikation der Objektiv- und der Okularvergrößerung.
Man unterscheidet im Wesentlichen folgende Okulartypen:
Weitwinkel – Okulare ( Bezeichnung WF ) Sie produzieren ein besonders großes Blickfeld und bringen das Bild näher ans Auge.
Huygens – Okulare ( Bezeichnung H ) Ein Okular, welches bei niedrigen und mittleren Vergrößerungen angewandt wird.
Kompensations – Okulare ( Bezeichnung K ) Ein Okular mit höchster optischer Leistung bei mittleren und großen Vergrößerungen. Okulare können einen hohen Augenpunkt haben, d.h. dass auch Brillenträger das Mikroskop benutzen können, ohne die Brille abzunehmen. Ein guter Tipp: Wenn Sie zu Ihrem Mikroskop mehrere Okulare haben, bekommen Sie das beste Bild, wenn Sie ein Okular mit niedriger und ein Objektiv mit großer Vergrößerung anwenden
.

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Petrischalen
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Petrischalen bestehen aus Kalk-Sodaglas. Es gibt eine Unterschale und einen sterilisierbaren Deckel. Diese Schalen verwendet man zur Aufbewahrung verschiedener Präparate, zum Ansetzen von Kulturen, Züchten von Bakterien.

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Pipetten:
Es gibt verschiedene Pipettenarten. Tropfpipetten, Glaspipetten mit Gummisauger, Kunststoffpipetten mit Messskala und Messpipetten mit Unterteilungen.
Diese Pipetten verwendet man entweder zum Messen verschiedenster Flüssigkeiten oder zum Auftragen von Flüssigkeiten auf spezielle Glasplatten (Objektträger).

 

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Polarisationsfilter:

Manche Objekte haben die Eigenschaft Lichtstrahlen in zwei Teilstrahlen aufzuspalten, sie werden daher als doppelbrechend bezeichnet. Doppelbrechende Strukturen bestehen aus regelmäßig angeordneten Einheiten (Molekülen, Atomen). Meistens handelt es sich dabei um Kristalle, biologische Objekte wie Zellulose oder Stärke. Das Phänomen der Doppelbrechung kann mit einem speziellen Polarisationsfiltersatz, welcher am Mikroskop angebracht wird, genutzt werden um eine Interferenz der beiden Teilstrahlen zu erreichen. Dadurch kommt es zur Bildung von unterschiedlichen Farbringen beziehungsweise zu einem Aufleuchten der Strukturen. Der Polfilter wird hauptsächlich bei Kristall, Glasfiber, Mineralien, Gestein und Knochengewebe verwendet
.

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Präparierbesteck
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Ein Präparierbesteck ist unverzichtbar zum Herstellen von verschiedensten Präparaten. Man kann das Besteck einzeln zusammenstellen oder in einem fertigen Satz erwerben.

Üblicherweise sind folgende Produkte in einem Satz zusammengestellt:
2 Stück Präparierbesteck gerade
1 Stück Präpariernadel, lanzetförmig
1 Stück Mikroskopische Pinzette mit stumpfer Spitze
1 Stück Mikroskopische Pinzette mit spitzer Spitze
1 Stück Mikroskopschere
1 Stück Skalpellhalter
5 Stück Skalpellklingen
1 Stück Schnittfänger / Extraktionsspatel

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Reinigungsmaterial
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Der ärgste Feind eines Mikroskops und dem Zubehör ist der Staub bzw. div. Lösungen oder Naturfett wie Augenwimpern.

Lose Verschmutzungen entfernt man mit einem kleinen Blasebalg oder einem weichen Malpinsel.

Bei fest angelegten Verschmutzungen verwendet man am besten mit etwas Wasser mit einem Spritzer Spülmittel. Oft genügt ein leichtes Anhauchen. Man benötigt ein sauberes, am besten bereits oft gewaschenes, Baumwoll- oder Leinentuch oder ein nicht fusselndes Brillenputztuch. Ebenso sind unbehandelte Papiertaschentücher möglich.

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