1. Auflicht- u. Durchlicht Stereomikroskope:
Diese Instrumente werden hauptsächlich für Beobachtungen von
größeren Objekten genutzt. Einsatzgebiete: Mineralien, Insekten, Pflanzen,
Blüten, Münzen oder Materialprüfung. großer Arbeitsabstand: Bei den
klassischen Auflichtmikroskopen (u. auch Durchlicht) haben Sie meist einen Arbeitsabstand
von über 40mm. Daher besonders gut für Insekten, Mineralien, Materialprüfung und
überall dort, wo die Präparate schon mehrere Zentimeter groß sind.
Großes Gesichtsfeld: Die Gesichtsfelder bei Stereomikroskopen liegen typischer
Weise bei 15mm bis 3mm. Zum Beispiel beim Modell ST30 od. ST40:
18mm bei 10x, 9mm bei 20x und 6mm bei 30x und 4,5mm bei 40x
Vergrößerungsbereich von 10x bis über 90x! Es gibt Modelle mit fixer oder
variabler Vergrößerungen. Vom Einblick werden bei Auflichtmikroskopen fast immer
binokulare Modelle angeboten. Für fotografische Anwendungen gibt es noch trinokulare
Modelle. Hier kann zusätzlich zu den 2 Okularen eine Analog oder Digitalkamera
aufgesetzt werden.
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2.
Biologie Durchlicht Mikroskope
Diese Instrumente werden hauptsächlich für
Beobachtungen von dünnen Durchlichtpräparaten und Flüssigkeiten genutzt.
Einsatzgebiete: Wassertropfen mit Lebewesen, Blut, Zellen, Pflanzenproben, Pollen,
Schädlinge, Fleischuntersuchungen,.....
kleiner Arbeitsabstand: Bei den klassischen Biologie-Durchlichtmikroskopen haben
Sie meist einen sehr geringen Arbeitsabstand von unter 4mm. Daher sind sie nur für
besonders dünne Präparate geeignet. Die Präparate liegen typischer Weise auf
Glasträgern und werden mit hauchdünnen Deckgläsern abgedeckt.
kleines Gesichtsfeld: Die Gesichtsfelder bei Biologiemikroskopen beginnen bei 2mm
(40X) und gehen bis auf weit unter 1/10mm z. B. bei 400x
Durch diese kleine Gesichtsfelder erreicht man aber sehr hohe Vergrößerungen.
hoher Vergrößerungsbereich von 40x bis über 1000x! Je nach Modell können Sie
Geräte mit drei bis fünf Vergrößerungen wählen.
Üblich sind z. B.: 40x, 100x, 400x u. 1.000x Vergrößerung.
Zwischenvergrößerungen z. B.: 200x oder 600x
Bei 1000x muss man, um brauchbare Schärfe zu erreichen, den Luftspalt zwischen Deckglas
und Objektivlinse mit einem Tropfen Immersionsöl schließen. Bis 400x kann man mit jedem
Gerät ohne spezielle Technik beobachten.
Mit einem Wechsel der Okulare können die obigen Vergrößerungen noch um den Faktor 1,5x
bis 2x erweitert werden.
Mono, Bino oder Trinokular ?
Mikroskope mit monokularem Einblick sind für den Start von den Anschaffungskosten
sicher am günstigsten. Sie haben keine Einbußen durch monokularen Einblick. Die
Schärfe und Helligkeit wird voll genützt.
Für längeres und wirklich entspanntes Beobachten sind Mikroskope mit
binokularem Einblick besser. Mit 2 Augen kann man über längere Zeit entspannter
beobachten. Binokulare Mikroskope haben neben Normteilen auch eine komplexere
Prismenanordnung und hellere Beleuchtung.
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Für
fotografische Anwendungen gibt es noch trinokulare Mikroskope. Das sind
Binokulare Modelle mit einem zusätzlichen Fotoanschluss Tubus. Hier kann während der
Beobachtung eine Kamera (USB-Kamera) oder unsere Digitalklemme aufgesetzt werden.
Die Kameraadapter für Spiegelreflexkameras sind bei fast allen Geräten nicht im
Lieferumfang. Üblich ist hier eine optische Umschaltung des Strahlenganges die das Licht
von einem Okular zum FotoTubus lenkt.
Anforderungen an das Mikroskop:
An die Ausstattung eines Mikroskops wird durch den speziellen Einsatzzweck bestimmte
Anforderungen gestellt. Ein normales Mikroskop mit einer Vergrößerung von 400 bis
600fach im Hellfeld ist normalerweise ausreichend. Besondere Beleuchtungseinrichtungen wie
eine Phasenkontrasteinrichtung, ein Dunkelfeldverfahren sowie eine kräftige regelbare
Halogenbeleuchtung ermöglichen ein Erkennen einzelner Details der kontrastarmen Objekte,
ohne das Präparat zu färben.
Die
Labormikroskope BMS-E1 oder D1 Reihe werden diesen Anforderungen bestens gerecht. Es ist
ein komplett ausgestattetes hochwertiges Labormikroskop mit Phasenkontrasteinrichtung
einer 20W kräftigen Halogenbeleuchtung und bietet auch die Möglichkeit der
mikrofotografischen Aufnahme. |